Pressemitteilungen 2025-02-24 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 24.02.2025 art karlsruhe entfaltet spürbar Dynamik und Kraft Die art karlsruhe blickt nach fünf Messetagen auf hohes Interesse und zufriedene Galeristinnen und Galeristen mit guten Verkäufen. Mehr art karlsruhe 2025: Hohes Interesse und zufriedene Galeristinnen und Galeristen mit guten Verkäufen (Credit: Messe Karlsruhe/Carlotta Roob) „Die art karlsruhe ist auf einem guten Kurs“, „die Entwicklung der art karlsruhe ist sehr vielversprechend“, „die art karlsruhe hat vieles richtig gemacht" – so und so ähnlich fassen Galerien wie Schlichtenmaier, Poll, Ludorff, Geiger oder auch Kornfeld zusammen, was auch unter ihren Kolleginnen und Kollegen der Tenor dieser Tage ist. Die art karlsruhe blickt nach fünf Messetagen auf hohes Interesse und zufriedene Galeristinnen und Galeristen mit guten Verkäufen.„Die konzeptionellen Weiterentwicklungen des vergangenen Jahres greifen nun ineinander und entfalten spürbar Dynamik und Kraft", sagen Olga Blaß und Kristian Jarmuschek, die die Messe seit 2024 als Doppelspitze leiten. „Bereits im Vorfeld hat uns das gewachsene Interesse überwältigt.“ Allein am diesjährigen Previewtag empfing die art karlsruhe mehr institutionelle Vertreterinnen und Vertreter der Kunstbranche als je zuvor. Dieses Ergebnis schlägt sich auch in den Verkäufen der Galerien nieder, unter anderem bestätigt durch die Besucherbefragung, die einen höheren Anteil an Kunstkaufenden belegt. Während die Galerie Ludorff sechs großformatige Bilder von Christopher Lehmpfuhl verkaufen konnte, fanden bei der Galerie Tammen etliche Arbeiten von Marion Eichmann, darunter auch Großformate neue Besitzer. Dr. Bert Schlichtenmaier bilanziert: „Wir konnten das Werk von Almut Heise, das im Vorfeld der art karlsruhe in der FAZ besprochen wurde, verkaufen; darüber hinaus eine Horst Antes Arbeit mit spannender Provenienz sowie mehrere Skulpturen von Michael Croissant. Ich habe den Eindruck, die Menschen suchen – und finden – in diesen schwereren Zeiten Halt in der Kunst.“ Großes Medienecho: „Im Land der Hidden Champions“Die positive Resonanz macht sich in diesem Jahr auch am internationalen Medieninteresse der klassischen sowie sozialen Medien bemerkbar. „Es kommen nicht nur Kunstliebhaber aus aller Welt, die art karlsruhe ist ein gesellschaftliches Ereignis und Drehscheibe der Institutionen“, sagt Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe. Neben französischen Medien, wie Beaux Arts & Cie, war die art karlsruhe in zahlreichen reichweitenstarken Medien präsent, wie etwa die ARD, die mit Live-Schaltungen berichtete. So titelte das Handelsblatt „Im Land der Hidden Champions“ und lobt, wie Stärken sichtbarer gemacht und neue Formate ergänzt werden. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung erkennt: „Die art karlsruhe entwickelt sich als Kunstmesse im deutschen Südwesten stetig weiter“, und führt aus: „Mit Extras wie dem start:block, dann einem Papierarbeiten vorbehaltenen Karree und einem mit spannenden Erstlingswerken von Absolventen der baden-württembergischen Kunstakademien gelingt es der art karlsruhe, vier Hallen und deren 35.000 Quadratmeter mit Kunst zu füllen, ohne ermüdende Gleichförmigkeit zu produzieren.“ Der start:block, der konzeptionell einzigartig ist, wurde in diesem Jahr erstmals realisiert und präsentierte Werke, die sich aus Sicht der Galerien besonders gut für den Einstieg ins Kunstsammeln eignen. Zahlreiche verkaufte Werke setzten Impulse für das private Kunstsammeln. Eine ideale Plattform für intensive Gespräche: Das Collectors Dinner (Credit: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner) Collectors Dinner: Gemeinsam Kunst feiernEine ideale Plattform für intensive Gespräche und für Ausstellende sowie ihre Gäste gleichermaßen ein Highlight: Das Collectors Dinner der art karlsruhe. Mit einer Lichtinstallation im Zentrum der dm-arena, konnten rund 700 Personen – Galeristinnen und Galeristen, Kunstsammelnde, Freunde und Unterstützende der art karlsruhe - ein Dinner in inspirierendem Ambiente genießen. „Mit dem Collectors Dinner sagen wir zum einen Danke an die Galerien, die gemeinsam mit uns diese tolle Kunstmesse realisieren“, erklärt Kristian Jarmuschek, Beiratsvorsitzender der art karlsruhe. „Zum anderen ist dieser Abend aber auch eine ideale Gelegenheit Kolleginnen und Kollegen zu treffen, zu netzwerken, sich auszutauschen.“ So bestätigt Galerist Thomas Riegger von der Galerie Meyer Riegger: „Das Collectors Dinner war ein sehr netter und angenehmer Abend in einem schönen, sehr festlichen Rahmen. Es hat Spaß gemacht, in guter Gesellschaft angeregte Gespräche zu führen.“ Kunst als Form des Dialogs – art karlsruhe leistet wichtigen BeitragDie enge Verbundenheit der Messe mit der Stadt Karlsruhe und die gesellschaftliche und politische Wirkung von Kunst, zeigte sich in diesem Jahr mehr denn je: In Halle 3, wo inmitten der wichtigsten städtischen Akteure die Messe offiziell eröffnet wurde, betont Arne Braun, Staatsekretär für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg: „Ich habe das Gefühl, wir haben gesellschaftlich die Sprache verloren. Die Kunst gibt sie uns in Teilen durch den Perspektivwechsel zurück und hilft uns, wieder ins Gespräch zu kommen.“ Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe ergänzt: „Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst. Kunst ist aktuell vielleicht die beste Form der Kommunikation, um mit anderen Menschen wieder ins Gespräch zu kommen. Da die art karlsruhe einen wichtigen Beitrag für gesellschaftlichen Dialog leistet, ist es mir persönlich ein besonderes Anliegen, diese Messe basierend auf ihren Stärken stetig weiterzuentwickeln.“ Neben Einzelpräsentationen wichtiger Kulturinstitutionen, wie dem ZKM oder der UNESCO City of Media Arts, das die Medienkunst im Zentrum hat und dessen Open Call „The Future is Today“ bereits für 2026 in den Startlöchern steht, war die Wechselwirkung der art karlsruhe mit der Stadt durch verschiedenste Events auch mitten im Stadtleben sicht- und erlebbar. Ob Kunstrauschen, After art Party oder die gallery night - die große Zahl an begeisterten Gästen bestätigt einmal mehr: die art karlsruhe zeigt die Fächerstadt als die Kunst- und Kulturstadt, die sie ist. 2025-02-22 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 22.02.2025 Loth Skulpturenpreis, gestiftet von der L-Bank, geht an Eva Hild und die Galerie Martina Kaiser art karlsruhe 2025: Künstlerinnen und Galerien mit drei renommierten Preisen geehrt Mehr Künstlerinnen und Galerien mit drei renommierten Preisen geehrt . Credit: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner Der Loth-Skulpturenpreis geht in diesem Jahr an die schwedische Bildhauerin und Keramikerin Eva Hild und die Galerie Martina Kaiser. Der Preis wurde am gestrigen Freitag auf der art karlsruhe an die Künstlerin und die Galeristin übergeben. Jurysprecher Alexander Heil, Nachlassverwalter sowie Neffe von Wilhelm Loth, begründete die Wahl wie folgt: „Auf der Basis einer staunenswerten handwerklichen Kompetenz, sind Eva Hilds Skulpturen spürbar aufgeladen mit Energie und Bedeutung, Seele und Körperlichkeit. Die nur auf den ersten Blick monochromen Oberflächen aus matten, weißen oder schwarzen Pigmenten erscheinen, je nach Lichteinfall, kreatürlich lebendig. Ihre Kölner Galeristin Martina Kaiser hat zusammen mit der schwedischen Künstlerin einen harmonischen Skulpturenplatz gestaltet, museal und zugleich spannend.“ Der Loth Skulpturenplatz ist mit 20.000 Euro hoch dotiert und wird seit 2018 jährlich von der L-Bank gestiftet. Das Preisgeld kommt gleichermaßen der Bildhauerin und ihrer Galeristin zugute. Namensgeber Wilhelm Loth gilt als einer der wichtigsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts.Neben dem Loth Skulpturenpreis wurden im Rahmen der art karlsruhe auch der Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift an die deutsch-schweizerische Malerin und Fotografin Ingeborg Lüscher sowie der art karlsruhe Preis an die japanische Künstlerin Etsu Egami und die Galerie KORNFELD vergeben. Eva Hild: Ein Zusammenspiel aus Formgebung und Auslassung Galeristin Martina Kaiser hat zusammen mit der schwedischen Künstlerin einen harmonischen Skulpturenplatz gestaltet. Credit: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner Die Skulpturen von Eva Hild sind ein Zusammenspiel aus Formgebung und Auslassung, Inhalt und Leere, innerem und äußerem Raum. Die Objekte sind getragen von einer hochfeinen Keramikmembran, die sich in Kurvenverläufen, Schlingen und Drechseln zu somatischen Gebilden auswächst. So strahlen sie eine natürliche Dynamik aus, ändern ihre Gestalt mit jedem Perspektivwechsel des Betrachters und lassen die Dimensionen des Innen und Außen miteinander verschmelzen. Ton, welcher als Ausgangsmaterial für ihre Keramikwerke fungiert, ist für Eva Hild das perfekte Arbeitsmaterial. „Ton ist geduldig, bescheiden und dankbar – und hat nicht umsonst eine jahrtausendelange Tradition in Kunst und Kunsthandwerk“, so Eva Hild. Die Künstlerin lebt und arbeitet bei Göteborg in Schweden. Sie studierte an der Kunst- und Designakademie in Göteborg sowie an der Gerlesborg Art School. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt, darunter der Grant-Award der Barnett and Annalee Newman Foundation sowie die Prinz Eugen Medaille für herausragende künstlerische Leistungen, eine der höchsten Ehrungen Schwedens. Traditionell nimmt die Skulptur auf der art karlsruhe einen wichtigen Stellenwert ein. Mit der Auszeichnung wird die Leistung anerkannt, oft tonnenschwere Werke nach Karlsruhe zu transportieren und in den Messehallen zu präsentieren. „Wir haben in diesem Jahr wirklich gestaunt, wie sich die Skulpturenplätze entwickelt haben“, sagt Alexander Heil. „Sie haben eine ungeahnte Qualität erreicht – wirklich top!“ Seit vergangenem Jahr werden die 18 großzügigen Skulpturenplätze in den Hallen und dem Skulpturengarten durch sculpture:spots in den Umläufen ergänzt. art karlsruhe Preis 2025 würdigt visuelle Umsetzung interkultureller Kommunikation Im Rahmen des art:openings am ersten Messetag konnte Galerist Freddy Kornfeld von der Galerie KORNFELD aus Berlin, die bereits seit einigen Jahren auf der art karlsruhe ausstellt, den art karlsruhe Preis für Preisträgerin Etsu Egami in Empfang nehmen. Der seit 2008 vergebene Preis ist dotiert mit einem vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe gestifteten Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Dieses dient dem Ankauf von Werken der auf der Messe gezeigten Präsentation, die dann in die art karlsruhe Collection der Städtischen Galerie Karlsruhe übergehen. Die 1994 geborene Japanerin, die unter anderem auch an der HfG Karlsruhe studiert hat und deren Werke in Japan, China, den USA und Europa ausgestellt wurden, gehört zu den aktuell meistbeachteten jungen Künstlerinnen der zeitgenössischen Kunstszene. Jury-Sprecherin Stefanie Patruno begründete die Wahl Egamis wie folgt: „Etsu Egamis Schaffen, geprägt von einer tiefen Reflexion über interkulturelle Kommunikation und ihre visuelle Umsetzung, beeindruckt durch seine Einzigartigkeit und Sensibilität.“Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift 2025 ehrt Doppelbegabung Der 18. Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift, der jährlich von der Hans Platschek Stiftung vergeben wird, ging in diesem Jahr an Ingeborg Lüscher, die in beiden Disziplinen tätig ist und als Doppelbegabung gilt. Bettina Steinbrügge, Generaldirektorin des Mudam Luxemburg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, wählte mit Lüscher eine Künstlerin aus, die von internationalen Maßstäben zeugt. Bereits am Donnerstag wurde Lüscher feierlich mit dem Preis geehrt, den sie in Anwesenheit von Kurt Groenewald, dem Gründer der Hans-Platschek-Stiftung, entgegengenommen hat. 2025-02-20 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 20.02.2025 art karlsruhe 2025: Galeristen schwärmen von Qualität der Besucher und hohen Umsätzen Etsu Egami (Galerie KORNFELD) mit art karlsruhe Preis ausgezeichnet Mehr "Kunst ist aktuell vielleicht die beste Form der Kommunikation, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen", so eröffnete Messechefin Britta Wirtz am heutigen Donnerstag die 22. Ausgabe der art karlsruhe im Rahmen des art opening und ergänzte: „Die art karlsruhe leistet damit einen wichtigen Beitrag für gesellschaftlichen Dialog.“ Höhepunkt der heutigen offiziellen Eröffnung war die Verleihung des art karlsruhe Preises, der in diesem Jahr an die junge japanische Künstlerin Etsu Egami und die Galerie KORNFELD geht. Der art karlsruhe Preis ist dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro, das dem Ankauf von Werken der ausgezeichneten Künstlerin dient. Diese werden der art karlsruhe Collection in der Städtischen Galerie Karlsruhe übergeben. Erstmals in diesem Jahr fand die Eröffnung der Messe in Halle 3 statt – dort, wo die Verschmelzung der art karlsruhe mit der Stadt Karlsruhe am sichtbarsten wird - inmitten von Präsentationen der städtischen Akteure, wie etwa dem ZKM, der UNESCO City of Media Arts oder der Sonderausstellung zum privaten Sammeln, kuratiert von Stefanie Patruno, Direktorin der Städtischen Galerie Karlsruhe. Galerist Freddy Kornfeld nahm den art karlsruhe Preis von Stefanie Patruno, Britta Wirtz, Arne Braun, Staatsekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg, Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe sowie Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe und Kristian Jarmuschek, dem Beiratsvorsitzenden der art karlsruhe, entgegen. „Etsu Egamis Schaffen, geprägt von einer tiefen Reflexion über interkulturelle Kommunikation und ihre visuelle Umsetzung, beeindruckt durch seine Einzigartigkeit und Sensibilität“, begründete Jury-Sprecherin Stefanie Patruno die Entscheidung im Namen der gesamten Jury. „Ihre Arbeiten laden zu einer Auseinandersetzung mit den Grenzen und Möglichkeiten der Verständigung ein und schaffen berührende, aber auch kraftvolle visuelle Erlebnisse. In einer Zeit, in der politische Spannungen und gesellschaftliche Polarisierungen weltweit zunehmen, ist ihre Kunst ein Appell an Empathie und interkulturelles Verständnis. Sie erinnert uns daran, dass Kommunikation nicht nur über Sprache funktioniert, sondern auch durch Gesten, Formen und Farben Brücken gebaut werden können.“ Die 1994 geborene Tokioerin gehört zu den aktuell meistbeachteten jungen Künstlerinnen der zeitgenössischen Kunstszene und wurde bereits zweimal in die „30 unter 30“-Listen von Forbes Asia und Forbes China aufgenommen. Ihre Werke wurden weltweit in Japan, China, den USA und Europa ausgestellt. Egami hat an der HfG Karlsruhe sowie an der Central Academy of Fine Arts in Peking studiert und ist derzeit Postdoktorandin an der Tsinghua-Universität in China. Ihre Gemälde zeigen meist Porträts von Menschen und sind gekennzeichnet von farbenfrohen, kraftvollen Pinselstrichen. art karlsruhe Preis 2025: Galerist Freddy Kornfeld von der Galerie KORNFELD Berlin vorm Werk der Preisträgerin Etsu Egami Die Preisträger-Galerie KORNFELD aus Berlin (Halle 2/E05) stellt bereits seit einigen Jahren auf der art karlsruhe aus und freut sich über die Auszeichnung und einen erfolgreichen Messestart gleichermaßen: „Dass unsere Künstlerin und wir als Galerie KORNFELD Berlin auf diese besondere Weise Anerkennung und Aufmerksamkeit finden, bedeutet ihr und uns sehr viel“, sagt Galerie-Inhaber und Gründer Freddy Kornfeld. „Umso mehr freut uns, dass diese positive Resonanz sich auch in unseren Verkäufen niederschlägt. Wir haben bereits mehrere Werke verkaufen können, unter anderem einige Arbeiten von Christopher Lehmpfuhl und auch Werke von Etsu Egami.“ Der Galerist lobt zudem die Veränderungen der Messe in den vergangenen zwei Jahren: „Die art karlsruhe hat eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen, das sehen wir als Galeristen ganz deutlich – nicht zuletzt an der Qualität der Besucher und an unseren Abschlüssen.“ Dieser positiven Stimmung schließen sich seine Galeriekolleginnen und -kollegen an. Nachdem die Doppelspitze der art karlsruhe, Kristian Jarmuschek und Olga Blaß, bereits im vergangenen Jahr mit neuen Konzepten und der neuen Struktur der Hallen überzeugen konnte, konnten auch dieses Jahr weitere neue Impulse gesetzt und erfolgreiche Ansätze etabliert werden. Welche Relevanz die Messe als Branchentreffen und Ort des Austauschs und des Netzwerkens hat, verdeutlicht auch das hohe Interesse am Previewtag, an dem zahlreiche bedeutende Akteure der Kunstbranche und Pressevertreter bereits erste Einblicke der diesjährigen Messe erhielten und Käufe tätigen konnten. Die neuausstellende Galerie konsum163, die sich über den Verkauf ihres teuersten Werks freut, fasst zusammen „Tolle Stimmung, tolle Menschen, tolle Hallen.“ Eine Stadt im Zeichen der KunstDie art karlsruhe ist auch im Stadtleben intensiv erlebbar. Dies zeigt sich beispielsweise am Freitag, 21. Februar, in Projekträumen und Off Spaces mit einem anspruchsvollen Programm unter dem Titel „Kunstrauschen“, bei dem sich Ateliers und Projekträume für Kunstinteressierte öffnen. Am Samstag, 22. Februar, laden die Karlsruher Galerien von 19 bis 22 Uhr zur gallery:night ein. Ein kostenfreier Shuttle-Service der Firma Hirsch Reisen bringt die Gäste an beiden Tagen direkt von der Messe zu den Kunstorten und ermöglicht einen komfortablen Transfer zwischen den Stationen. Bereits am Donnerstag, 20. Februar, ab 21 Uhr findet im Hallenbau des ZKM die große Eröffnungsparty der Messe statt, am Samstagabend die „After Art Party“ im Nachtwerk.Weitere Informationen finden Sie unter: art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe, art-karlsruhe.de/linkedin. 2025-02-18 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 18.02.2025 Digitale Pressemappe zur art karlsruhe 2025 Mehr Aus Gründen der Nachhaltigkeit setzen wir bei der art karlsruhe 2025 auf digitale Pressematerialien. Auf dieser Seite finden Sie die digitale Pressemappe der art karlsruhe 2025. Download Digitale PressemappeZum Galerien- und KünstlerverzeichnisZu den Pressefotos 2025-02-12 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 12.02.2025 Die Spannung steigt: art karlsruhe eröffnet in einer Woche mit 187 Galerien aus 16 Ländern In rund einer Woche eröffnet die art karlsruhe und bildet vom 20. bis 23. Februar 2025 gemeinsam mit 187 nationalen und internationalen Galerien mehr als 120 Jahre Kunstgeschichte in der Messe Karlsruhe ab. Mehr Das breite Kunstspektrum spricht sowohl etablierte Sammler als auch Kunstneulinge an. (Bildcredit: Messe Karlsruhe/Carlotta Roob) „Im letzten Jahr ist es uns mit neuen Ideen und Formaten gelungen, konzeptionell neue Wege zu gehen und damit nachhaltig zu überzeugen“, sagt Kristian Jarmuschek, Beiratsvorsitzender der art karlsruhe. „Durch die neuen Impulse, die wir setzen konnten, etabliert sich die art karlsruhe mehr denn je als eine der wichtigsten Messen Deutschlands– gleichermaßen relevant für Galeristen und Besuchende.“ Der positive Zuspruch wird bestätigt durch Galerien wie Nanna Preußners, Cosar und Petra Rinck, die 2024 erstmals dabei waren und, überzeugt davon, 2025 erneut auf der art karlsruhe ausstellen. Auch zahlreiche hochkarätige Neuausstellende, viele aus dem Rheinland, wie die Galerien Thomas Rehbein, Martin Kudlek und Anke Schmidt werden sich in diesem Jahr in Karlsruhe präsentieren. „Darüber hinaus zeigt sich an unseren Galerien, Unterstützern und Förderern die starke Verankerung der art karlsruhe in der Region“, sagt Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe. „Galerien wie Schlichtenmaier, Burster, Meyer Riegger, Scheffel, van der Koelen und Döbele waren und sind langjährige Ausstellende der art karlsruhe.“ Eindrucksvolle Auswahl künstlerischer Positionen (Bildcredit: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner). Spannungsreiche GegenüberstellungenKunstinteressierte entdecken in den vier Hallen der Messe Karlsruhe das für die art karlsruhe charakteristische, große Spektrum künstlerischer Perspektiven - von der Klassischen Moderne, die hochkarätig aufgestellt ist, über die Konkrete Kunst und die Pop Art bis hin zur Zeitgenössischen Kunst. Mit 18 Skulpturenplätzen liegt ein weiterer, traditionell wichtiger Fokus auf der dreidimensionalen Kunst. Seit vergangenem Jahr werden die großzügigen Skulpturenplätze in den Hallen und dem Skulpturengarten durch sculpture:spots in den Umläufen ergänzt. Typisch für die art karlsruhe bleibt die zukunftsweisende Kombination verschiedener Kunstepochen, wie die Klassische Moderne und Gegenwartskunst in Halle 1, die Nachkriegsmoderne und Gegenwartskunst in Halle 2 sowie die Zeitgenössische Kunst in der dm-arena. re:discover und re:frame begegnen Herausforderungen des KunstmarktsDass die art karlsruhe im vergangenen Jahr so starke, positive Resonanz erfahren hat, ist zu einem erheblichen Teil neuen Formaten zu verdanken, die aktuelle Herausforderungen und Fragestellungen der Kunstbranche aufgreifen. Beispielhaft dafür ist re:discover, erstmals 2024 aufgelegt und fokussiert auf noch lebende Künstlerinnen und Künstler, die trotz ihrer hohen, künstlerischen Qualität und ihres kontinuierlichen Kunstschaffens nicht angemessen wahrgenommen werden. Insgesamt 15 Galerien sind in diesem Jahr mit einer re:discover-Position auf der art karlsruhe vertreten. Ergänzt wird re:discover durch re:frame, das 2025 erstmals aufgelegt wird und einen bestmöglichen Umgang mit den Kunstwerken bereits verstorbener Künstlerinnen und Künstler zeigen und so eindrucksvolle best practice Beispiele darstellen soll. So engagiert sich die Galerie Eric Mouchet aus Paris seit Jahren für den Nachlass von Ella Bergmann-Michel sowie ihres Ehemanns Robert Michel, die SIGHT Galerie aus Offenbach vertritt den Nachlass des Künstlers Johannes Geccelli, dessen Arbeiten zu den zentralen Positionen der deutschen Farbfeldmalerei gehören. Der Nachlass des finnischen Künstlers Pertti Kekarainen wird von der Hannoveraner Galerie Drees betreut. Einstieg ins Kunstsammeln: Formate bieten niedrigschwelligen Zugang Für Kunstinteressierte, die den Einstieg in die eigene Kunstsammlung finden wollen, bietet die art karlsruhe ganzheitliche und konkrete Ansätze. Der paper:square in Halle 3 widmet sich künstlerischen Positionen, die sich mit Arbeiten mit und durch Papier auseinandersetzen. „Fragt man etablierte Sammlerinnen und Sammler, ist eine Papierarbeit häufig der erste Kauf, mit dem die eigene Kunstsammlung begonnen wurde“, sagt Olga Blaß. „Um hier niedrigschwellig und fundiert den Zugang zur eigenen Sammlung zu ermöglichen, haben wir den paper:square ergänzt durch den start:block, der erstmals in diesem Jahr entsteht. Hierfür haben wir unsere Galerien explizit gebeten, Werke mitzubringen, die sie für geeignet halten, um den ersten Kunstkauf zu tätigen, und haben eine eindrucksvolle Auswahl erhalten, bei der man sicherlich fündig wird.“ Ebenfalls in Halle 3 entsteht im academy:square eine kuratierte Präsentation von verheißungsvollen Absolventen der drei Kunsthochschulen Baden-Württembergs – der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Kuratiert durch Elke Buhr, Chefredakteurin des MONOPOL Magazins für Kunst und Leben, werden jungen Talente sichtbar gemacht und können von Ausstellenden und Sammelnden entdeckt werden. In der kommenden Sonderausstellung präsentiert die art karlsruhe 2025 15 Werke sowie eine architektonische Intervention der Künstlerin Tamina Amadyar im Dialog mit Werken der Städtischen Galerie. (Bildcredit: Ewelina Bialoszewska) Sonderausstellung zum privaten Sammeln neu gedachtEin echtes Highlight der diesjährigen art karlsruhe ist die Sonderausstellung zum privaten Sammeln, in der eine Einzelposition aus der Privatsammlung des Frankfurter Verlegers Christoph Keller präsentiert wird. Kuratiert von Stefanie Patruno, Direktorin der Städtischen Galerie Karlsruhe, werden 15 Werke sowie eine architektonische Intervention der Künstlerin Tamina Amadyar im Dialog mit Werken der Städtischen Galerie gezeigt. „Es wird 2025 erstmals eine kuratierte Präsentation im Format ‚Privates Sammeln‘ auf der art karlsruhe geben“, sagt Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe. „Das von Stefanie Patruno und Christoph Keller entwickelte Projekt – eine einzelne zeitgenössische Position von Tamina Amadyar - stammt aus einer umfangreichen Sammlung Zeitgenössischer- und Nachkriegskunst, die nie zuvor der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wir werden also in jeder Hinsicht eine echte Premiere auf der art karlsruhe erleben.“ Die Präsentation auf der art karlsruhe dient als Auftakt und Grundstein für einen weiterführenden Dialog im Rahmen eines neu konzipierten Projektes in der Städtischen Galerie, das zum Ziel hat, eine nachhaltige Basis für den Austausch zwischen privatem Sammeln und öffentlicher Museumsarbeit zu schaffen. „Die art karlsruhe bietet als eine der bedeutendsten Kunstmessen im deutschsprachigen Raum eine ideale Plattform, um die Synergien zwischen öffentlichem Museum und privatem Sammlerengagement einem breiten Publikum zugänglich zu machen“, erklärt Stefanie Patruno. „Hier wird Kunst nicht nur präsentiert, sondern aktiv verhandelt, diskutiert und erlebt. Als dynamischer Marktplatz und kultureller Treffpunkt schafft die Messe einen einzigartigen Raum, in dem künstlerische Positionen, Sammlungen und städtische Institutionen in den Dialog treten können.“ Spannendes Rahmenprogramm Einen vertieften Einblick in das künstlerische Schaffen Einzelner ermöglichen die One-Artist-Shows – von den Galerien ausgewählte Künstlerinnen und Künstler und deren Arbeiten. Jede One-Artist-Show der Messe ist automatisch für den art karlsruhe Preis nominiert, der am Donnerstag, 20. Februar 2025, um 14:30 Uhr im Rahmen des art:opening von Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, Arne Braun, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Dr. Frank Mentrup Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Stefanie Patruno sowie Olga Blaß und Kristian Jarmuschek feierlich verliehen wird. Auch weitere Preisverleihungen, die im Rahmen der art karlsruhe stattfinden, würdigen das Engagement einzelner Kunstschaffender und Galerien. Der diesjährige Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift etwa geht an die deutsch-schweizerische Künstlerin Ingeborg Lüscher und wird am Donnerstag, 20. Februar, um 17 Uhr in Halle 3 vergeben. Mit dem Loth Skulpturenpreis - gestiftet von der L-Bank - wird die herausragendste Präsentation des sculpture:square ausgezeichnet. Welche Bildhauerin oder Bildhauer den mit 20.000 Euro hochdotierten Preis am Freitag, 21. Februar, um 19 Uhr entgegennehmen darf, wird während der art karlsruhe von einer Fachjury festgelegt.Auch darüber hinaus gibt es auf der art karlsruhe ein vielfältiges Rahmenprogramm. So bietet die alljährliche Gesprächsreihe ARTIMA art meeting in Halle 2 mit spannenden Vorträgen und Talks zu Kunstproduktion und -rezeption, Kulturpolitik oder auch Marktentwicklungen und vielem mehr vertiefende Einblicke: Hintergrundinformationen zu Nach- und Vorlässen und Wiederentdeckungen am Kunstmarkt oder auch zu der historischen Verantwortung von Kunstvereinen. Enge Verbundenheit und Zusammenarbeit mit der StadtIn Halle 3 zeigt sich die enge Partnerschaft und Wechselwirkung der art karlsruhe mit der Stadt einmal mehr. Sukzessive darum bemüht, diese Verbundenheit auszubauen, gelingt dies mit neuen Formaten und Ideen. Auch seitens der Institutionen ist das Interesse groß, mit Projekten auf der art karlsruhe sichtbar zu sein: Rund 15 städtische Akteure sind in Halle 3 vertreten. Im „Forum Karlsruhe“ präsentiert etwa das ZKM die Arbeit „Kibong Rhee, Bachelor - The Dual Body (2003“) - eine frisch restaurierte poetische Inszenierung, die auf die Sammlung sowie das Thema Restaurierung von Medienkunst hinweist. Aufgebaut ist das Projekt als geschlossene, begehbare Box von etwa 3x3 Metern, in der das Werk - ein Aquarium, in dem sich ein Buch bewegt - inszeniert ist. Ebenfalls ein Highlight ist die Präsentation der UNESCO City of Media Arts: Im Rahmen des Open Calls „The Future is Today“, das die Medienkunst im Zentrum hat und bei dem sich Künstlerinnen und Künstler oder auch Künstlergruppen mit einer Multimedia-Präsentation bewerben können, wurde das Projekt „Shape Shifter“ von Alexandra Besta und Felix Seelos ausgewählt, das speziell für die art karlsruhe entwickelt wurde und erstmals im „Forum Karlsruhe“ öffentlich präsentiert wird. Im Zentrum der Arbeit steht ein Portal – ein Schwellenort zwischen materieller und digitaler Dimension. Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe zeigt eine performative Arbeit der Klasse von Sophie von Hellermann.Gleichzeitig wird die art karlsruhe auch im Stadtleben erlebbar. Gestalt findet dies beispielsweise am Freitag, 21. Februar, in Projekträumen und Off Spaces mit einem anspruchsvollen Programm unter dem Titel „Kunstrauschen“, bei dem sich Ateliers und Projekträume für Kunstinteressierte öffnen. Am Samstag, 22. Februar, laden die Karlsruher Galerien von 19 bis 22 Uhr zur gallery:night ein. Ein kostenfreier Shuttle-Service der Firma Hirsch Reisen bringt die Gäste an beiden Tagen direkt von der Messe zu den Kunstorten und ermöglicht einen komfortablen Transfer zwischen den Stationen. Am Donnerstag, 20. Februar, ab 21 Uhr findet im Hallenbau des ZKM die große Eröffnungsparty der Messe statt, am Samstagabend die „After Art Party“ im Nachtwerk.Weitere Informationen finden Sie unter: art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe, art-karlsruhe.de/linkedin. 2025-02-03 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 03.02.2025 Ingeborg Lüscher erhält auf der art karlsruhe 2025 diesjährigen Hans Platschek Preis Der 18. Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift, der jährlich von der Hans Platschek Stiftung auf der art karlsruhe vergeben wird, geht in diesem Jahr an die deutsch-schweizerische Künstlerin Ingeborg Lüscher. Mehr Ingeborg Lüscher nimmt den Preis im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 20. Februar 2025 um 17 Uhr in Halle 3 der art karlsruhe entgegen. Die diesjährige Hans Platschek Preisträgerin Ingeborg Lüscher. (Bildcredit: Ingeborg Lüscher/Hans Plaschek Stiftung) Lüscher und Platschek – zwei Kunstschaffende mit DoppelbegabungLüscher, die 1936 in Sachsen geboren wurde und zunächst Schauspiel und Psychologie studiert hat, widmete sich den bildenden Künsten erst ab den siebziger Jahren. Ihre Fotodokumentation des Werks von Armand Schulthess wurde bereits 1972 auf der documenta in Kassel ausgestellt. Inzwischen hat sich ihre Kunst unter anderem auf Film, Malerei und Bildhauerei ausgeweitet. Sulphur, glue, sawdust, plaster and wood. (Bildcredit: Ingeborg Lüscher/Hans Platschek Preis) Lüscher setzt für ihre Arbeiten organische Stoffe ein und verwendet seit Mitte der achtziger Jahre insbesondere Schwefel, dessen Gelb sie oft in eine farbliche Korrespondenz mit einem aus Asche und Acryl gewonnenen Schwarz setzt. Folglich entstehen Bilder dialektischer Herkunft, die sowohl von einer poetisch aufgeladenen als auch einer radikalen Haltung zeugen. Neben ihrer bildenden Kunst ist Lüscher in der Literatur tätig. Diese Doppelbegabung teilt sie mit Hans Platschek. Über die JurorinAusgewählt wurde Lüscher von Bettina Steinbrügge, Generaldirektorin des Mudam Luxemburg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, die seit 2017 im Vorstand der Hamburger Platschek-Stiftung tätig ist. Steinbrügge wurde vom Vorstand der Stiftung zur diesjährigen Solo-Jurorin des Preises benannt. Über die Hans Platschek StiftungBereits seit 2008 vergibt die im Jahr 2005 von Kurt Groenewold gegründete Hans Platschek Stiftung jährlich auf der art karlsruhe den Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift. Ziel der Stiftung ist die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen bildenden Kunst und die Unterstützung des bildnerischen und kritischen Werks Platscheks. Der 1923 in Berlin geborene und 2000 in Hamburg gestorbene Maler und Schriftsteller zählt zu den Künstlern, die die Kunst nach 1945 in Deutschland stark beeinflusst haben. Platschek, der als Jugendlicher mit seiner Familie aus Nazi-Deutschland nach Südamerika geflohen und kehrte erst in den fünfziger Jahren nach Europa zurück. Sowohl mit seiner Malerei als auch mit seinen Büchern und Aufsätzen sorgte Platschek regelmäßig für Debatten und Diskussionen. art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe, art-karlsruhe.de/linkedin, Hans Platschek Stiftung. 2025-01-22 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 22.01.2025 re:discover und re:frame setzen wichtige Impulse Mit sorgfältig kuratierten Formaten begegnet die art karlsruhe vom 20. bis 23. Februar in der Messe Karlsruhe Herausforderungen, die die Kunstbranche beschäftigen. Mehr Erstmals 2024 mit großem Zuspruch präsentiert, geht re:discover 2025 mit spannenden künstlerischen Positionen in die zweite Runde. Ergänzt wird es durch das neue Format re:frame, das die Aufmerksamkeit der Kunstwelt auf Künstlernachlässe lenken soll.15 jurierte Galerien zeigen re:discover-PositionenIn dem auf Kunstmessen einzigartigen Format re:discover liegt der Fokus auf Künstlerinnen und Künstlern, die trotz der hohen Qualität ihres Werks aktuell nicht die Aufmerksamkeit des Kunstmarktes haben. 15 jurierte Galerien präsentieren jeweils eine künstlerische Position, die nicht die verdiente dauerhafte Sichtbarkeit, Anerkennung und Sammlerschaft erlangen konnte und macht diese für eine breitere Öffentlichkeit wieder sichtbar und wirksam. Diese nationalen und internationalen Künstler werden im Programm re:discover präsentiert: Jo Winter von der Galerie Z, Stuttgart,Sabine K Braun von der Galerie Claeys, Freiburg, Andrea Eitel von der Galerie Sammlung Amann, Stuttgart, Niko Grindler von der Galerie Imke Valentien, Stuttgart, Guido Kucznierz von der Galerie Alfred Knecht, Karlsruhe, Laszlo Lakner von der Galerie Albert Baumgarten, Freiburg, Beate Christine Winkler von der Galerie EXOgallery, Stuttgart Heike Lydia Grüß von der Galerie Markus Döbele, Dettelbach-Effeldorf,Sabine Herrmann von der Galerie Albrecht, Berlin, Paul Thuile von der Galerie Sturm und Schober, Wien/Stuttgart, Wolfgang Leber von der Galerie Sandau & Leo, Berlin, HELMA Petrick von der Galerie Poll, Berlin, Doris Farklas von der Galerie Erik Bausmann, Halle (Saale),Hans Bohlmann von der Galerie gräfe art.concept, Berlinund Ulrich Baehr von der Galerie Eric Mouchet, Paris/Brüssel. Paul Thuile, Karthaus, 2019 (Bildcredit: Galeria Sturm und Schober) Mit dem norditalienischen Künstler Paul Thuile zeigt die Galerie Sturm und Schober aus Wien und Stuttgart eine eindrucksvolle re:discover Position. Seit Jahren freundschaftlich mit dem Künstler verbunden, versucht die Galerie den Blick der Kunstwelt auf die besonderen Qualitäten seiner Arbeit zu lenken. Thuile ist bekannt für seine Zeichnungen auf Papier sowie auf MDF-Platten. Dort bildet er menschliche Lebensräume wie Zimmer, Schreibtische und Treppenhäuser ab. Diese sind dabei meist fragmentarisch und reduziert auf Umrisslinien mit einer leicht vibrierenden Linienführung dargestellt. Sabine Herrmann, bipolar, 2020 (Bildcredit: Galerie Albrecht) Konstant darum bemüht, insbesondere weibliche Positionen vermehrt in den Vordergrund zu stellen, zeigt die Galerie Albrecht auf der art karlsruhe Werke der Berliner Künstlerin Sabine Herrmann. „Leider haben viele Künstlerinnen nicht die gleiche Wertschätzung erfahren, wie ihre männlichen Kollegen“, erklärt Galeristin Susanne Albrecht. „Ihr Werk wurde regelmäßig unterschätzt und erfuhr wenig Sichtbarkeit. So wurden ihre Arbeiten – wenn sie doch einmal den Weg ins Museum gefunden hatten - in der Regel im Depot verwahrt und nicht öffentlich zugänglich gemacht. Dies ändert sich erst in jüngster Zeit allmählich und diese Entwicklung möchten wir unterstützen – nicht zuletzt mit unserer Präsentation auf der art karlsruhe.“ Kennzeichnend für Sabine Herrmanns Werke sind expressive breite Pinselschwünge, aber auch feine expressive Bleistiftzeichnungen. Aufgewachsen im Osten des geteilten Berlins, ist ihre Arbeit von den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der 80er Jahre geprägt.re:discover ensteht mit einer Förderung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e.V. (BVDG).Weitere Informationen zu den teilnehmenden Galerien sowie den Künstlerinnen und Künstlern 2025 gibt es unter Rediscover | Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst. Umgang mit Nachlässen - re:frame zeigt best practice BeispieleEine der großen Herausforderungen des Kunstmarktes wird in den kommenden Jahren der Umgang mit künstlerischen Nachlässen sein. Um hier neue Akzente zu setzen, entwickelte die art karlsruhe das Format re:frame. „Nachlassverwalter und Erben stehen oftmals vor der Herausforderung, nicht zu wissen, wie mit dem Vor- oder Nachlass von Künstlern am sinnvollsten umzugehen ist“, erklärt Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe. „Dass es hier Handlungsbedarf gibt, wird uns im Austausch mit der Kunstwelt konstant gespiegelt. Dieser Problematik schaffen wir Abhilfe, indem wir auf der art karlsruhe zeigen, wie Galerien einen bestmöglichen Umgang mit Nachlässen finden - also eindrucksvolle best practice Beispiele darstellen.“ So engagiert sich die Galerie Eric Mouchet aus Paris seit Jahren für den Nachlass von Ella Bergmann-Michel, sowie ihres Ehemanns Robert Michel, um die als eine der bedeutendsten und originellsten Künstlerinnen der deutschen Avantgarde des 20. Jahrhunderts geltende Position noch stärker in das Bewusstsein der Kunstwelt zu rücken. Die SIGHT Galerie aus Offenbach vertritt den Nachlass des Künstlers Johannes Geccelli, dessen Arbeiten zu den zentralen Positionen der deutschen Farbfeldmalerei gehören und eine ausgeprägte Sensibilität für das Zusammenspiel von Fläche, Zeit und Farbe zeigen. Der Nachlass des finnischen Künstlers Pertti Kekarainen wird von der Hannoveraner Galerie Drees betreut. Kekarainen setzte sich als Vertreter der „Helsinki School“ in seinen fotografischen Werken eindrucksvoll mit Raum- und Lichtebenen auseinander. Über die art karlsruhe 2025Mit ihrer 22. Ausgabe lädt die art karlsruhe, Messe für – Klassische Moderne und Gegenwartskunst vom 20. bis 23. Februar die internationale Kunstwelt in die Fächerstadt ein. Rund 180 Ausstellende bilden in den vier Hallen der Messe Karlsruhe 120 Jahre Kunstgeschichte ab - von der Klassischen Moderne über die Konkrete Kunst und die Pop Art bis hin zur Zeitgenössischen Kunst. Seit jeher ein Markenkern der Messe, spielt die Skulptur auch 2025 wieder eine zentrale Rolle. art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe und art-karlsruhe.de/linkedin 2024-12-20 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 20.12.2024 Sonderausstellung zum privaten Sammeln auf der art karlsruhe 2025 neu gedacht: Kuratorin Stefanie Patruno, Städtische Galerie Karlsruhe, im Dialog mit der Sammlung Christoph Keller Mehr In ihrer kommenden Sonderausstellung präsentiert die art karlsruhe 2025 eine Einzelposition aus der Privatsammlung des Frankfurter Verlegers Christoph Keller. Der Frankfurter Sammler und Verleger Christoph Keller I Fotocredit: Christoph Keller/Städtische Galerie Karlsruhe Kuratiert von Stefanie Patruno, Direktorin der Städtischen Galerie Karlsruhe, werden 15 Werke sowie eine architektonische Intervention der Künstlerin Tamina Amadyar im Dialog mit Werken der Städtischen Galerie gezeigt. „Es wird 2025 erstmals eine kuratierte Präsentation im Format ‚Privates Sammeln‘ auf der art karlsruhe geben“, sagt Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe. „Das von Stefanie Patruno und Christoph Keller entwickelte Projekt – eine einzelne zeitgenössische Position von Tamina Amadyar - stammt aus einer umfangreichen Sammlung Zeitgenössischer- und Nachkriegskunst, die nie zuvor der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wir werden also in jeder Hinsicht eine echte Premiere auf der art karlsruhe erleben.“Den Impuls der art karlsruhe hinsichtlich der Ausgestaltung der Sonderausstellung nahm Stefanie Patruno zum Anlass diese erstmalige Form der Verrnetzung mit einem privaten Sammler anzustoßen. Die Sonderausstellung dient als Auftakt und Grundstein für einen weiterführenden Dialog im Rahmen eines neu konzipierten Projektes in der Städtischen Galerie, das zum Ziel hat, eine nachhaltige Basis für den Austausch zwischen privatem Sammeln und öffentlicher Museumsarbeit zu schaffen. Auf der art karlsruhe können sich Besuchende einen Eindruck von dieser Premiere machen. „Die art karlsruhe bietet als eine der bedeutendsten Kunstmessen im deutschsprachigen Raum eine ideale Plattform, um die Synergien zwischen öffentlichem Museum und privatem Sammlerengagement einem breiten Publikum zugänglich zu machen“, erklärt Stefanie Patruno. „Hier wird Kunst nicht nur präsentiert, sondern aktiv verhandelt, diskutiert und erlebt. Als dynamischer Marktplatz und kultureller Treffpunkt schafft die Messe einen einzigartigen Raum, in dem künstlerische Positionen, Sammlungen und städtische Institutionen in den Dialog treten können.“ Würdigung für privates Engagement Künstlerin Tamina Amadyar I Fotocredit: Ewelina Bialoszewska Seit ihrer Gründung 2004 werden auf der art karlsruhe in einer Sonderausstellung renommierte Sammlungen präsentiert und das private Engagement der Sammlerinnen und Sammler gewürdigt. In 2025 wird dieses Format neu gedacht. „In einem Umfeld, wie hier in Baden-Württemberg, in dem es zahlreiche private Kunstsammlungen gibt, wollen wir künftig eine ganz eigene, zeitgenössische Perspektive auf diese Sammlungen präsentieren, indem wir jungen Kuratorinnen und Kuratoren die Möglichkeit geben, ihren Blick auf und ihre Fragen an diese gesammelten Kunstwerke zu richten“, sagt Kristian Jarmuschek, Vorsitzender des Beirats der art karlsruhe. „Was nicht weniger wichtig ist: hinter jeder Sammlung, wie der von Christoph Keller, verbirgt sich eine Leidenschaft, in die wir mit unserer Sonderausstellung einen vertieften Einblick gewähren dürfen und sie so würdigen können.“ Keller selbst hat an der Karlsruher Hochschule für Gestaltung studiert und bereits im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe Ausstellungen kuratiert. Für die Sonderausstellung hat er sich zusammen mit Stefanie Patruno für die Präsentation der aus Kabul stammenden, seit den 1990er-Jahren in Deutschland lebenden Künstlerin Tamina Amadyar (*1989) entschieden, die zwischen 2018 und 2020 als Gastprofessorin für Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe lehrte. Amadyar hat sich mit ihrer einzigartigen Verbindung von Farbe, Raum und persönlichen Erinnerungen international einen Namen gemacht. 2021 wurde ihr Werk in der Karlsruher Galerie Meyer Riegger, die ebenfalls 2025 auf der art karlsruhe vertreten sein wird, in einer Einzelausstellung präsentiert. Aktuell lehrt sie an der Universität der Künste in Berlin. Die Sonderausstellung auf der art karlsruhe mit Arbeiten von Tamina Amadyar aus der Sammlung Christoph Keller, im Zusammenspiel mit Werken der Städtischen Galerie, kuratiert von Stefanie Patruno, ist vom 20. bis 23. Februar in Halle 3 zu sehen. 2024-12-06 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 06.12.2024 art karlsruhe 2025: 187 Galerien aus 16 Ländern, Zuwachs aus dem Rheinland Die art karlsruhe 2025 öffnet vom 20. bis 23. Februar zum 22. Mal ihre Tore und präsentiert ein konzentriertes Teilnehmerfeld von 187 Galerien in der Messe Karlsruhe. Mehr Die ausstellenden Galerien, von denen knapp 30 Prozent aus dem näheren und weiteren Ausland anreisen, zeigen in vier Hallen das Spektrum künstlerischer Perspektiven - von der Klassischen Moderne über die Konkrete Kunst und die Pop Art bis hin zur Zeitgenössischen Kunst. Die konzeptionellen Veränderungen unter der Doppelspitze aus Olga Blaß und Kristian Jarmuschek, die 2025 weiterentwickelt werden, werden durch wiederkehrende Galerien bestätigt und haben Neuausstellende, viele aus dem Rheinland, neugierig gemacht.Von Klassischer Moderne bis Pop Art: Feste Größen der art karlsruheDie Klassische Moderne ist ein wesentlicher Bestandteil der art karlsruhe. Rund zwei Dutzend der etwa 180 Ausstellerinnen und Aussteller planen, Arbeiten der Klassischen Moderne zu zeigen. Dabei gehören Marc Chagall, Salvador Dali, Lyonel Feininger, Joan Miró und Pablo Picasso zu den Klassikern, die am häufigsten vertreten sind. Galerien wie Jeanne (München), Koch (Hannover), Koch-Westenhoff (Lübeck), Ludorff (Düsseldorf), Raphael (Frankfurt am Main), Rudolf (Kampen/Sylt), Schwarzer (Düsseldorf) und Rotermund (Hamburg) überraschen mit sorgsam ausgewählten Bildern von George Braque, Otto Dix, Max Ernst, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Henri Matisse, Emil Nolde und Anderen. Aus dem internationalen Raum verstärken Cortina (Barcelona), De Zutter (Knokke), Gilden’s Art (London), Kroken (Höganäs), Mollbrinks Gallery (Uppsala), Schanewald (Toulouse) und WOS (Zürich) das Angebot im Bereich der Klassischen Moderne. Allein fünf Galerien nehmen den 30. Todestag des amerikanischen Malers Sam Francis zum Anlass, die teils von Claude Monet beeinflussten farbintensiven Kompositionen des amerikanischen Künstlers zu präsentieren. Ebenso zeigen Galerien wie Luzán (Berlin) und Schlichtenmaier (Grafenau) anlässlich des 70. Todestags von Willi Baumeister Werke des Stuttgarter Künstlers.Arbeiten des bald 85-jährigen Imi Knöbel werden von allein vier Galerien (u. A. Edouard Simoens, Knokke/Belgien und Fetzer, Sontheim) gezeigt. Auch die ZERO-Künstler Heinz Mack und Günther Uecker sind stark vertreten und belegen das anhaltende Interesse an der Kunst der ausgehenden 1950er und frühen 60er Jahre. Eher strenge, minimalistische Werke sind bei Galerien wie Bender (München), Geiger (Konstanz), Koch (Hannover), Luzán (Berlin), Roy (Felanitx/Mallorca), Heike Strelow (Frankfurt am Main) und van der Koelen (Mainz/Venedig) zu finden. Wichtige Protagonisten der amerikanischen Pop Art wie Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg, Andy Warhol und Tom Wesselmann sind etwa bei Benden & Ackermann (Düsseldorf) und Cortina (Barcelona) zu finden. Zuwachs aus dem Rheinland: Gegenwarts- und Zeitgenössische KunstDie art karlsruhe freut sich im kommenden Jahr über neuen Zuspruch aus dem Rheinland. Cosar und Petra Rinck (beide Düsseldorf) werden nach ihrem Auftritt auf der art karlsruhe 2024 jetzt von Thomas Rehbein, Martin Kudlek, Anke Schmidt (alle Köln) und Setareh (Düsseldorf) begleitet. Auch die Galerie Löhrl (Mönchengladbach) kehrt in diesem Jahr nach Karlsruhe zurück. International agierende Galerien ergänzen mit ihrem qualitätsvollen Programm der Gegenwarts- und Zeitgenössischen Kunst das Portfolio der art karlsruhe. Unter den Neuzugängen der kommenden Ausgabe befindet sich unter anderem ASPN aus Leipzig, deren Galeristin Arne Linde seit diesem Jahr dem Beirat der art karlsruhe angehört, sowie die Berliner Galerie Taubert Contemporary. Nach ihrem Debut 2024 nehmen auch die Galerien Nanna Preußners (Hamburg) und Schlieder Contemporary (Frankfurt) wieder an der art karlsruhe teil. Die aktuellsten Positionen lassen sich unter anderem bei den new:comer-Galerien Laetitia Gorsy aus Leipzig und PAW aus Karlsruhe entdecken. Das Spektrum der Galerien aus Karlsruhe spannt sich über Meyer Riegger, Burster und Yvonne Hohner. Auch das Format „friends“ wird erneut gut angenommen. Zehn Galerien präsentieren sich 2025 gemeinsam auf einem Stand mit einer befreundeten Galerie. Die Kölner Galerie Martin Kudlek hat die Londoner Galerie Patrick Heide eingeladen, die DavisKlemmGallery (Wiesbaden) bringt die Micheko Galerie (München) mit, und Sievi (Berlin) die ebenfalls in Berlin ansässige BBA Galerie. Skulpturen auf der art karlsruheSeit der ersten Ausgabe bilden Skulpturenplätze einen Schwerpunkt auf der art karlsruhe – 10 x 10 m große Flächen, auf denen Bildhauer in größerem Umfang vorgestellt werden. 2025 bespielen insgesamt 18 Galerien in den Hallen 1, 2 und der dm-arena einen der Skulpturenplätze. Ein besonders aufwändiges Skulpturenprojekt in diesem Jahr plant die Galerie Eric Mouchet aus Paris.Konstruktive Balanceakte von Jörg Wiele (Schrade, Mochental) finden sich neben Holzkonstruktionen von Stephan Wurmer (Fenna Wehlau, München) und Autoskulpturen von Stephan Rohrer (Scheffel, Bad Homburg), die an überdimensionierte Sprengzeichnungen erinnern. Aus diesen 18 Positionen wählt eine unabhängige Jury den Preisträger des Loth Skulpturenplatzpreises – gestiftet von der L-Bank – aus, der neben einem Preisgeld in Höhe von 20 000 Euro, das sich Künstler und Galerist teilen, auch ein Originalkunstwerk des Karlsruher Bildhauers aus dessen Nachlass beinhaltet. Seit dem vergangenen Jahr beleben die Skulpturenspots die Hallen-Umgänge und geben den Galerien die Möglichkeit, damit auf überzeugende Einzelpositionen hinzuweisen. Darunter finden sich Künstler wie Andreas Blank, Matthias Dämpfle, Christiane Erdmann und Joachim Röderer. Galerien, wie etwa Berengo (Venedig) und Geißler-Bentler (Bonn) präsentieren Bildhauerpositionen, zum Beispiel von Ai Weiwei, Tony Cragg, Stephan Balkenhol bis Joana Vasconcelos, ebenso wie Erwin Wurm oder der erst kürzlich verstorbene Daniel Spoerri. Das hochkarätige Teilnehmerfeld verspricht in seiner der art karlsruhe typischen, dialogischen Komposition einen herausragenden Start ins neue Kunstmessejahr 2025. art-karlsruhe.de, facebook.com/artkarlsruhe, instagram.com/art_karlsruhe, art-karlsruhe.de/linkedin. 2024-11-25 cat_pressemitteilung Pressemitteilung / 25.11.2024 art karlsruhe mit neuem Corporate Design: Lebendiger, prägnanter, wandlungsfähig Die Messe Karlsruhe modernisiert das Corporate Design der art karlsruhe. Mehr Ähnlich, wie bei der erfolgreichen Neuausrichtung der Messe in diesem Jahr unter der Präambel „Evolution statt Revolution“, präsentiert sich diese nun mit einem rundum erneuerten Erscheinungsbild. Gemeinsam mit der in der Kunstszene bekannten Agentur Independent Collectors wurde über Farben, Logo, Schriftart, Bildsprache und Gestaltungselemente diskutiert und ausgehend vom Vorhandenen ein ganzheitliches und über sämtliche Kommunikationskanäle hinweg funktionierendes Corporate Design entwickelt.Nachdem die konzeptionelle Neuausrichtung der art karlsruhe 2024 unter der neuen Doppelspitze aus Projektleiterin Olga Blaß und dem Beiratsvorsitzenden Kristian Jarmuschek großen Anklang fand, spiegelt sich diese Weiterentwicklung nun auch visuell wider. In diesem Sinne knüpft die art karlsruhe an bewährte Ursprünge an, und geht dennoch neue Wege: „Die art karlsruhe fußt auf einem soliden Fundament, das sich über 20 Jahre entwickelt hat,“ sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. „Es ist uns ein Anliegen, dieser Herkunft treu zu bleiben – ohne die Zukunft dabei aus den Augen zu verlieren. So wollen wir auf unseren Stärken aufbauen, und gleichzeitig in Bewegung und neugierig auf das Kommende sein. Das neue Corporate Design bildet genau dieses Mindset perfekt ab.“ Kristian Jarmuschek ergänzt: „Mit unserem neuen Erscheinungsbild geben wir der art karlsruhe eine visuelle Identität, die unsere inhaltliche Weiterentwicklung unterstreicht und widerspiegelt.“ In Bewegung bleiben – auch gestalterischIn einem Entwicklungsprozess in regem Austausch mit den Akteuren des Kunstmarktes, begleitet vom Beirat der art karlsruhe und in einem sorgfältigen Auswahlverfahren, wurde das erneuerte Erscheinungsbild in Zusammenarbeit mit der Berliner Design Agentur Independent Collectors entwickelt. Es reflektiert, was Kunst und damit die art karlsruhe kann: Neugierde wecken, anregen und inspirieren. „Nach 20 Jahren unter markant rot-gelber Flagge – den badischen Farben – setzen in Zukunft ebenjene Farben die Klammer um einen Farbverlauf, der einerseits einen Zeitstrahl ‘von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst‘ symbolisiert, andererseits aber auch für die Transformation der art karlsruhe steht und sich mit ihr weiter entwickeln kann“, erklärt Projektleiterin Olga Blaß. „Ergänzt werden die Markenfarben durch ein Text-Logo, das in Format und Farbe auf alle Anforderungen der heutigen, meist digitalen Welt, reagieren kann. Ein Blur-Effekt, den wir immer wieder anders erleben werden, macht uns darauf aufmerksam, genauer hinzuschauen, vielleicht auch einen Schritt zurück- oder näher heranzutreten, um ähnlich, wie bei der Betrachtung von Kunst, auch mal die Perspektive zu wechseln.“ Die eigens angepasste Schriftart erscheint modern und klar, aber gleichzeitig wertig und elegant. Ob für klassische Medien, Broschüren, Webseite oder sonstige digitale Medien – das neue Corporate Design erscheint ab sofort flächendeckend überall dort, wo die art karlsruhe sichtbar ist.art-karlsruhe.de sowie auf unseren Social-Media-Kanälen facebook.com/artkarlsruhe und instagram.com/art_karlsruhe und art-karlsruhe.de/linkedin 12345…8